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The album is more experimental in nature than the band's later releases. It was released only in Canada and Japan.
 
Vorteile, Behandlung und Kosten

Permanent Make up Hamburg

Informationen, wichtigste Fragen und gesammelte Erfahrungen aus 10 Jahren Praxisarbeit.
Sie haben im Internet nach „Permanent Make up Hamburg“ gesucht und dabei so viele Informationen erhalten, dass Sie jetzt noch mehr Fragen haben als vorher?

Im Internet tauchen so viele Permanent Make up Anbieter auf, dass Sie jetzt nicht wissen wie Sie weiter vorgehen sollen?

Und eigentlich suchen Sie doch einfach nach nur einer Lösung, um Ihre Augenbrauen (wieder) etwas dichter erscheinen zu lassen? Oder Ihren Augen mehr Ausdruck zu verleihen? Oder Ihr Lippenrot aufzufüllen und Ihre Lippenkontur zu definieren?

Vielleicht helfen Ihnen meine im nachfolgenden Informationen, Ihre wichtigsten Fragen für sich zu beantworten und festzustellen, ob ein Permanent Make up für Sie geeignet ist. Dabei habe ich meine gesammelten Erfahrungen aus rund 10 Jahren Praxisarbeit und unzähligen Gesprächen einfließen lassen.

 
Was ist ein Permanent Make up und wann ist dieses sinnvoll?

Ein Permanent Make up zählt zur Gruppe der ästhetischen Behandlungen und erfolgt – im Unterschied zur Medizinischen Mikropigmentation – nicht vor dem Hintergrund etwa einer Krankheit oder eines Unfalls.

Vom Grundprinzip beruht ein Permanent Make up auf der gleichen Technik wie eine Tätowierung. Allerdings gibt es Unterschiede zu normalen Tätowierungen, bei denen die Farbe meist etwas tiefer in die Hautschichten eingebracht wird. Bei einem Permanent Make up kommen sehr dünne, fein geschliffene Nadeln zum Einsatz, die nur in die Oberhaut eindringen und dort Farbpigmente implantieren. Die verwendeten Farben sind speziell für diesen Einsatz entwickelt worden, unbedenklich für Ihre Gesundheit und selbstverständlich konform mit der gültigen Tätowiermittel-Verordnung für Deutschland.

Unser Tipp:
Besonders beliebt ist ein Permanent Make up im Gesicht um Konturen zu betonen und dem ganzen mehr Ausdruck zu verleihen: wie z.B. im Bereich der Augenbrauen, im Augenbereich in Form eines Wimpernkranzes oder Lidstrichs oder an den Lippen.

Augenbrauen verlieren ihre Haardichte aus den unterschiedlichsten Gründen: hormonell bedingt, im Rahmen einer Chemotherapie oder es wurde in vorangegangenen Jahren einfach nur viel gezupft. Ein Permanent Make-up ist in diesen Fällen tatsächlich eine einfache und unkomplizierte Lösung für alle Betroffenen. Das gilt auch für solche Fälle, bei denen die Augenbrauen von Natur aus asymmetrisch verlaufen.

Ähnlich verhält es sich mit den Lippen, die mit zunehmendem Alter an Lippenrot oder -kontur verlieren. Ein professionelles Permanent Make up kann heute auch so gestaltet werden, sodass ein Dritter nicht auf den ersten Blick sieht, dass hier und da etwas nachgeholfen wurde. Genau das wünschen sich die meisten Frauen, die zu mir in die Praxis nach Hamburg kommen und sich für ein Permanent Make up beraten lassen.

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Permanent Make-up und Microblading – Was sind die Unterschiede? Was ist besser?

Microblading und Permanent Make up sind beides Techniken, bei denen Farbpigmente in die Haut (obere Hautschicht) eingebracht werden. Während das Permanent Make up durch die sog. Mikropigmentation in die Oberhaut eingebracht wird und für fast alle Hautbereiche des Körpers anwendbar ist, wurde das Microblading speziell für die Augenbrauen entwickelt.

Der wesentliche Unterschied ist die Technik, auf welche Art die Farbe in die Oberhaut gelangt. Beim Permanent Make up wird mit Hilfe eines Geräts und präzise geschliffenen Nadeln die Farbpigmente in die Haut eingebracht.

Beim Microblading wird per Hand mit einer kleinen, fein geschliffenen Klinge, ähnlich einem Skalpell, (englisch: “blades”) die Haut geöffnet. Mit den “Microblades” werden feine Striche in die Haut geritzt und anschließend mit einer Pigmentierfarbe aufgefüllt. So entstehen auch sehr feine Linien, die der Härchenform der Augenbrauen entsprechend täuschend echt ähneln – vorausgesetzt der Anbieter beherrscht das Handwerk perfekt.

Ebenso werde ich immer wieder gefragt, was denn besser sei, Permanent Make up oder Microblading.

Nun, Microblading ist in jüngster Zeit ein enormer Trend geworden. Leider, wie in anderen Bereichen auch, gibt es Anbieter, die das Handwerk nur unzureichend erlernt haben oder nicht die erforderliche Sorgfalt und Präzision vorweisen. So kommt es sehr häufig vor, dass ich in meiner Praxis ein nicht professionell ausgeführtes Microblading – und auch mangenlhaftes Permanent Make up – korrigieren müssen und werden hilfesuchend um Rat gefragt: Ja, in den meisten Fällen kann ich helfen und rettend eingreifen – Korrekturen von „verunglückten“ Microblading-Angeboten finden Sie in der Foto-Galerie unter “Korrekturen”.

Was ist nun besser, Permanent Make up oder Microblading?
Meine Einschätzung dazu ist: keine der beiden Techniken! Bei jahrelanger Routine und professionell gemacht, bieten beide Methoden sehr feine Linien eine Härchenform der Augenbrauen. Im Zentrum für Medizinische & Ästhetische Mikropigmentation habe ich mich auf die Technik und Methode rund um das Permanent Make up spezialisiert und über die Jahre zur hohen Kunstfertigkeit ausgebildet. Und wie meine Kundinnen und Kunden berichten und bewerten, wohl auch nicht ganz so schlecht.

 
Welche Vorteile hat ein Permanent Make-up gegenüber Schminken mit dekorativer Kosmetik?

Es gibt viele Gründe, die für ein Permanent Make up in meiner Praxis in Hamburg sprechen. Ein Permanent Make up kann Ihr äußeres Erscheinungsbild dezent verschönern, ohne gleich ins Auge zu fallen.
Auch Asymmetrien oder Makel im Gesicht lassen sich mit einem Permanent Make up meist ganz einfach korrigieren. Aber auch der Lebensalltag lässt sich wunderbar vereinfachen:

Dezent ausdrucksvoll oder wer es mag, etwas stärker geschminkt, dauerhaft und rund um die Uhr

  • Kein Verwischen und Verschmieren egal, was Sie gerade tun, wie Sport, Schwimmen, Überziehen von Kleidung usw.
  • Zeitersparnis beim morgendlichen „Fertigmachen“ ohne lästiges Nachschminken im Tagesverlauf
  • Es ist für Allergiker geeignet, die „normales“, dekoratives Make-up und Crèmes nicht anwenden können.

Ganz einfach zusammengefasst: Sie können sich in jeder Lebenssituation darauf verlassen, dass Sie immer gut aussehen.

 
Ist die Behandlung eines Permanent Make up schmerzhaft?

Das Schmerzempfinden ist individuell und natürlich ist ein Eingriff am Körper spürbar. Wenn jemand sein Handwerk versteht und viel Erfahrung hat, dann lässt sich die Behandlung normalerweise sehr gut aushalten.

Ebenso entscheidend ist, dass qualitativ hochwertige Materialien verwendet werden, wie Nadeln und Farbe. Heute sind qualitativ hochwertige feine Nadeln so gut geschliffen, sodass sie leicht in die Haut „gleiten“ und sehr viel weniger traumarisierend für die Haut sind als früher.

Auch empfehle ich, zur Behandlung ausgeschlafen und in einem guten gesundheitlichen Zustand in unserer Praxis zu erscheinen und ca. 5 Stunden zuvor, den Konsum von koffeinhaltigem Kaffee, am Vorabend von Alkohol und ca.4-5 Tage zuvor von Aspirin bzw. blutverdünnenden Mitteln zu meiden. Wenn Sie diese Dinge beachten, reduziert sich das persönliche Schmerzempfinden in den meisten Fällen bereits deutlich und das Farbergebnis wird optimaler.

 
Für welches Alter ist Permanent Make up geeignet?

Ein Permanent Make up ist im Prinzip für jedes Alter geeignet – wie bei anderen ästhetischen Eingriffen auch sollte derjenige mindestens 18 Jahre alt sein.

Wie finde ich einen geeigneten und seriösen Anbieter von Permanent Make up in Hamburg?

Sind wir doch mal ehrlich: So sinnvoll auch das beste Suchergebnis erscheinen mag, am sichersten fühlen wir uns meistens mit einer persönlichen Empfehlung. Gibt es eine zuverlässigere Quelle als die Menschen, die wir bestens kennen? Wie beruhigend, wenn man sich auch gleich selbst ein Bild vom Resultat machen kann.

Unser Tipp:
Internetrecherche und soziale Medien sind bei der Findung des richtigen Kosmetikstudios durchaus hilfreich, Vorsicht jedoch vor „geschönten“ Fotos, die man leider immer häufiger findet und die nicht ganz leicht zu entlarven sind.

Fake-Fotos erkennen Sie u.a. daran, dass diese direkt nach einer Permanent Make up Behandlung erstellt wurden und zu diesem Zeitpunkt, z. B. Härchenzeichnungen der Augenbrauen noch zart und „crispy“ sind. Jedoch ist das nicht das gleiche Bild nach der Abheilung der Haut, da die Haut die Farbe etwas „verwebt“ und die Härchen dann für das Auge häufig „verschwommener“ und unschärfer werden können.

Unabhängig davon, wie Sie einen Anbieter eines Permanent Make up in Hamburg finden, ist ein Besuch und ein persönliches Kennenlernen unbedingt ratsam und unerlässlich. Und lassen Sie sich Arbeitsergebnisse vor Ort in der jeweiligen Praxis oder im Studio zeigen.

 
Worauf sollte bei der Wahl eines Anbieters von Permanent Make-up geachtet werden?

Als eines der wichtigsten Kriterien zählt immer noch die Professionalität.

Wie in allen Bereichen von ästhetischen Eingriffen, gibt es leider auch bei Anbietern von Permanent Make up „Möchte-Gerne“ und „Schwarze Schafe“. Permanent Make up liegt absolut im Trend und damit tummeln sich – leider – auch unerfahrene Laien am Markt.

Sollten Sie einmal Pech haben und eine Korrektur eines Permanent Make up wird notwendig, dann lässt sich oftmals das nicht zufrieden stellende Ergebnis von einem Spezialisten korrigieren lassen. Ein Spezialist verfügt über entsprechende nachweisliche Ausbildung und Erfahrung und berät gerne über die Möglichkeiten von Korrekturen und nötigen Ausbesserungsmöglichkeiten. So können zum Beispiel Farben, die zu dunkel erscheinen, mit helleren Farben ausgeglichen werden. Unerwünschte Formen können korrigiert werden.

 
Routine und Erfahrung

Fragen Sie den Anbieter wie oft er in der Woche Permanent Make up wirklich arbeitet. Die Häufigkeit der Arbeit ist ein Indiz dafür, ob der Anbieter über ausreichende Routine und Erfahrung verfügt. Bedenken Sie, es geht um Ihr Aussehen – jeden Tag – und da sollte eine Pigmentierung präzise und 100%ig ausgeführt sein.

Ein Indiz, ob der Behandler über diese Routine verfügt, ist das komplette Leistungsangebot vor Ort. Wird neben Permanent Make up auch noch Haareschneiden, Maniküre oder anderes von ein und demselben Anbieter nicht nur angeboten, sondern auch selbst ausführt, dann ist davon auszugehen, dass mangels Spezialisierung und der breiten Angebotspalette eine hochwertige Qualifikation von Permanent Make up nicht vorhanden ist.

Lassen Sie sich erläutern, wo und welche Ausbildung bzw. Trainings der Anbieter besucht hat. Abschlusszeugnisse und Zertifikate sind hier hilfreich. Aber auch eine jahrelange Erfahrung kann eine große Rolle spielen und als entscheidendes Kriterium für die Beurteilung der Qualität dienen. Selten jedoch sind solche Anbieter, die weder eine Qualifikation noch genügend Erfahrung vorweisen können, trotzdem aber über ein „Naturtalent“ verfügen und sehr gute Ergebnisse liefern.

Lassen Sie sich in einem Beratungsgespräch ausreichend Zeit und unbedingt Vorher-Nachher-Fotos zeigen. Versuchen Sie – soweit möglich – sicherzustellen, dass die gezeigten Arbeitsergebnisse vom Anbieter selbst durchgeführt wurden.

Prüfen Sie, soweit es geht, ob die Fotos und Arbeiten tatsächlich in den Räumlichkeiten des Anbieters selbst erstellt worden sind. Ggf. erkennen Sie auf den Fotos Merkmale, wie z. B. den Hintergrund, die darauf schließen lassen, dass das Foto auch dort erstellt wurde. Lassen Sie sich darüber hinaus die Arbeitsergebnisse erklären – fragen Sie durchaus nach den Kriterien, wonach die Farbe ausgewählt oder welche Technik, (z. B. Schattierung) verwendet wurde.

Wenn der Anbieter Ihre Fragen sicher, verständlich und ausführlich erläutern kann, ist das ein gutes Zeichen.

Erklären Sie dem Anbieter genau und so ausführlich wie möglich, welches Ergebnis Sie von einer Behandlung erwarten. Hilfreich dabei ist, dem Anbieter zu zeigen, wie Sie sich tagtäglich Schminken oder betreffende Hautareale abdecken (camouflagieren) oder was Ihnen persönlich sonst noch wirklich wichtig ist.

Der Anbieter sollte dann in der Lage sein, zu erklären, ob und wie das gewünschte Ergebnis erreicht werden kann. Vielleicht ist Ihr Ergebnis auch nur annäherungsweise realisierbar oder leider nur mit gewissen Einschränkungen verbunden.

 
Privatsphäre

Viele Kunden wünschen sich die Durchführung einer Behandlung in einer Räumlichkeit, in der sie ungestört sind und die ihnen eine gewisse Privatsphäre bietet – auch wenn es „nur“ eine Behandlung im Gesichtsbereich sein sollte.

Von Behandlungen mit vorbeigehenden anderen Kunden, in einer Durchgangszone, im Schaufenster oder auf ähnlichen Präsentiertellern sollten Sie unbedingt Abstand nehmen.

Warum? Auch der behandelnde Anbieter sollte ungestört sein und sich ganz auf die Arbeit – und damit auf Sie – konzentrieren können. Erlauben Sie Zuschauer nur nach ausdrücklicher Ankündigung und Absprache.

 
Hygiene

Des Weiteren achten Sie darauf, dass hygienische Anforderungen erfüllt sind: es müssen Handschuhe verwendet werden, bevor der Behandler die Handschuhe anzieht, sollten die Hände gewaschen und desinfiziert werden, der Behandlungsraum sollte über ein Waschbecken verfügen, die Arbeitsfläche ist im Vorfeld mit Oberflächendesinfektionsmittel zu reinigen und die Verbrauchsmaterialien entsprechend zu entsorgen u.v.m. Bestenfalls existiert vor Ort ein Hygieneplan, aus dem ersichtlich ist, wann und von wem die Räumlichkeiten inkl. Nassräumen gereinigt werden.
Übrigens: Das Arbeiten in privaten Räumen oder die Anwesenheit von Haustieren, wie Hunden oder Katzen, sind nicht akzeptabel!

Bezüglich der Farbpigmente ist folgendes zu beachten: Diese müssen den Richtlinien der “Tätowiermittel-Verordnung vom 13. November 2008 (BGBl. I S. 2215), die zuletzt durch Artikel 3 der Verordnung vom 26. Januar 2016 (BGBl. I S. 108) geändert worden ist” entsprechen. Das bedeutet für Sie, dass diese weitestgehend verträglich für den Körper sind.

Lassen Sie sich daher immer ein Farbzertifikat mit der entsprechenden Rezeptur und / oder die Unbedenklichkeitserklärung inkl. Allergie-Prüfung eines medizinischen Instituts zeigen oder/und aushändigen. Wenn Sie diese Unterlagen nicht zur Einsicht bzw. ausgehändigt bekommen, haben Sie keine Garantie dafür, dass die Farbprodukte für Ihre Gesundheit unbedenklich sind.
Im Praxisalltag ist es heute üblich, Einwegmaterialien zu verwenden; dies betrifft insbesondere die Nadeln. Lassen Sie sich zeigen, wie die Einwegnadel aus der verschlossenen Verpackung exklusiv für Sie entnommen wird. Die Verpackung muss vorher selbstverständlich verschlossen bzw. verschweißt sein!Achten Sie auf dieses Prozedere bei jeder (!) Behandlung – auch bei den jeweiligen Nach- oder Auffrischungsbehandlungen.

Vor der Behandlung sollten Fragen zum Gesundheitszustand inkl. aktueller Medikamenten-Einnahme sowie Erläuterung zum Behandlungsablauf und Aufklärung sowie Nachsorge-Hinweise ausführlich besprochen und von beiden Seiten unterzeichnet werden. Des Weiteren sind die Höhe des Honorars und Anzahl und Umfang der Behandlung(en) eindeutig zu definieren und schriftlich festzuhalten. Nur so können eventuelle Missverständnisse vermieden werden.

 
24-Stunden-Regel

Ein Permanent Make up lässt sich wie jede Mikropigmentation nicht mehr so einfach rückgängig machen. Ein Permanent Make up lässt sich nicht einfach wegwischen, wenn es nicht gefällt. Es ist völlig in Ordnung, wenn Sie nichts überstürzen und sich für diese Behandlungsform mit ausreichend Vorlauf entscheiden.

Wenn Sie noch unsicher sein sollten oder noch keine PMU-Behandlung haben machen lassen, dann nehmen Sie sich die Zeit, die Sie dafür brauchen, um sich in Ruhe eine Meinung zu bilden. Ein professioneller und verantwortungsvoller Anbieter baut keinen Druck auf und motiviert nicht zu einer sofortigen Behandlung. Achten Sie darauf, dass der Anbieter Ihnen ausdrücklich eine 24-Stunden-Bedenkzeit einräumt.

Nicht zu unterschätzen ist die Aufklärung über die Nachbehandlung, die Sie zu Hause vornehmen sollten sowie eine Prävention gegen Infektionen. Beides sollte ausführlich erläutert werden. Bestenfalls können Sie Hinweise in schriftlicher Form mit nach Hause nehmen. Ebenfalls professionell ist die Möglichkeit, in „Notfällen“ eine Rufnummer anrufen zu können, die Sie auch außerhalb der Öffnungszeiten erreichen.

Grundsätzlich: Wenn der Behandler zu den o.g. Punkten von sich aus keine Auskunft gibt, fragen Sie einfach danach! Seien Sie sich bewusst, dass es bei der Behandlung des Permanent Make-up oder einer Mikropigmentation im Rahmen einer medizinischen Nachsorge um einen Eingriff in Ihren Körper handelt, auch wenn diese nur „oberflächerlich“ erfolgt. Bestehen Sie auf eine ausführliche Aufklärung und stellen Sie für sich die Qualität des Eingriffs so gut es geht sicher!

Und achten Sie schließlich auch darauf, was Ihnen Ihr Bauch sagt – wie häufig liegen „Bauchgefühl“ und Wahrheit doch nah beieinander.

 
Stil oder Trend? Wie beurteile ich, was ein ästhetisch ansprechendes Permanent Make-up ist und ob es zu mir passt?

Auf das Zusammenspiel von Farbe, Form und Präzision im Handwerk kommt es an!
Soll das Ergebnis eines Permanent Make up natürlich und realistisch wirken, erfordert dies von dem Behandelnden ein hohes Maß an Fachwissen, Kompetenz und Erfahrung. Dazu zählen profunde Kenntnisse der Farbenlehre, medizinisches Fachwissen und praktisches, handwerkliches Können. Jahrelange Routine und Präzision bieten damit die nötige Sicherheit für jeden Kunden.

Permanent Make up ist Typ-Beratung: Meinen Kunden lege ich nahe, nicht irgendwelchen Trends im Permanent Make-up-Bereich zu folgen, die nicht zum eigenen Typ passen. Zum einen trifft dies nicht den ästhetischen Prinzipien, zum anderen lässt das Permanent Make-up sich dann nicht so schnell rückgängig machen oder korrigieren.

Beherzigen Sie deshalb: Ein Permanent Make up wird ein Teil von Ihnen, Ihrer Persönlichkeit und sollte daher wirklich zu Ihrem Typ passen.

 
Wie lange hält mein Permanent Make-up?

Diese Frage zu beantworten ist einfach und schwer zugleich: Denn jedes Permanent Make up verblasst nach einiger Zeit; soweit der einfache Teil der Antwort. Nun zum schweren Teil: Das Verblassen der Farbe ist von vielen Faktoren abhängig: vom individuellen Stoffwechsel des Körpers, vom Alter, der Lebensweise sowie von äußeren Faktoren wie z. B. der Intensität und Dauer der Sonneneinstrahlung.

Damit variiert die „Haltbarkeit“ einer Mikropigmentation von Mensch zu Mensch. Darüber hinaus ist es so, dass dunklere Farbtöne normalerweise länger in der Haut sichtbar bleiben als helle Farbtöne, z. B. bei den Augenbrauen. In der Regel haben die Kundinnen und Kunden ein Bedürfnis nach ca. 1 bis 2,5 Jahren nach einer Auffrischung ihres Permanent Make up.

Sprechen Sie mit Ihrem Anbieter über Preis und Anzahl der Behandlungen für eine Permanent Make up Auffrischung. Meist ist nur eine Behandlung notwendig und der Preis ist dann geringer als der Preis einer Neuanlage des Permanent Make up.

 
Was darf ein Permanent Make up in Hamburg kosten?

Es gibt sehr viele Anbieter in Hamburg für ein Permanent Make up und ein professionelles Permanent Make up hat seinen Preis.

Als grobe Orientierung werden folgende Preise im Großraum Hamburg für ein Permanent Make up aufgerufen:
– Augenbrauen: zwischen 400,- und 800,- Euro
– Wimpernkranz / Lidstrich oben u. unten: zwischen 250,- und 500,- Euro
– Lippen: zwischen 500,- und 900,- Euro
Stellen Sie im Vorfeld sicher, ob ein erstes Beratungsgespräch inkl. Vorzeichnen, eine oder mehrere Nachbehandlungen und eventuelle Pflegeprodukte zur Nachsorge im Preis enthalten sind.

Mein Rat an alle Damen und Herren, die nach einem für sich passenden Anbieter suchen: Qualität hat – wie in jedem Bereich – ihren Preis. Bitte achten Sie nicht ausschließlich auf den Preis.

Nehmen Sie einige Anbieter in die engere Wahl und lassen Sie sich vor Ort persönlich beraten. Vielleicht nehmen Sie sogar eine weitere Vertrauensperson mit in Ihr Gespräch. Lassen Sie sich schließlich Zeit, alles noch einmal zu durchdenken und entscheiden sich dann in Ruhe.

 
Werden die Kosten eines Permanent Make-up von den Krankenkassen übernommen?

Im Falle einer reinen kosmetischen, ästhetischen Behandlung, insbesondere im Gesicht werden die Kosten von den Krankenversicherungen nicht übernommen.

In Fällen bei denen eine medizinische Vorgeschichte vorhanden ist, entscheiden die Krankenversicherungen im Einzelfall. Was das im Einzelfall bedeutet und wie Sie hier am besten vorgehen können, erfahren Sie im persönlichen Gespräch mit mir.

 
Welche Permanent Make-up Behandlung im Gesicht wünschen sich andere am meisten?

Mehr und mehr mitteleuropäische Frauen entdecken für sich die ästhetische Wirkung von Augenbrauen – insbesondere im Alter. So geben Augenbrauen dem Gesicht einen Rahmen und das insbesondere bei Brillenträgerinnen. Auch mehr und mehr Männer entdecken dies für sich als Schönheitsmerkmal.

Bei mir in der Praxis in Hamburg wird im ästhetischen Bereich am häufigsten die Augenbrauen-Pigmentierung nachgefragt, gleich danach folgt der Wunsch nach einer Lippen-Pigmentierung.

 
Ist vor der Behandlung eines Permanent Make-up erkennbar, wie das Endergebnis werden wird?

Farbe, Form und das handwerkliche Können bestimmen das Endergebnis eines Permanent Make up. Das bedeutet, dass im Vorfeld der Behandlung Ihre Wünsche und auch die Machbarkeit ganz klar und ausführlich abgesprochen sein muss.

Wird z. B. eine Härchen-Imitation gewünscht, eine leichte oder stärkere Schattierung oder vielleicht auch nur eine „Teil-Auffüllung? Dabei wird die verwendete Technik besprochen und festgelegt. Anschließend erfolgen die Vorzeichnung und die Farbwahl. Bei der Auswahl der Farbe hilft es, wenn 1-2 Tropfen Farbe auf der Stirn oder auf der Stirn ausgestrichen werden, da so die Farbe im Zusammenspiel mit der Eigenpigmentation der Haut (Teint) zu sehen ist.

Da die in die Haut eingebrachten Farbpigmente in der Haut verwachsen, weicht der Farbton im Endergebnis meist etwas ab. Genau dieses Zusammenwirken von Farbmischung und individuellem Teint vorausschauen und einschätzen zu können, ist die „hohe Kunst“ eines professionellen Anbieters; diese Fertigkeiten entwickeln sich erst über jahrelange Routine und Erfahrung.

Unser Tipp:
Lassen Sie sich auf jeden Fall immer Vorher-Nachher-Fotos des Behandlers zeigen. Anhand dieser Arbeitsproben können Sie schon erkennen, welche „Handschrift“ der Behandler hat und ob diese zu Ihnen, Ihrem Stil und Ihren Erwartungen und Wünschen passen. Es ist doch sehr hilfreich, wenn Ihr ästhetisches Empfinden und das Ihres Anbieters übereinstimmen oder sich zumindest ähnlich sind, nicht wahr?
 
Was sollte vor einer Behandlung beachtet werden?

Zur Behandlung sollten Sie ausgeschlafen und in einem guten gesundheitlichen Zustand in unserer Praxis zu erscheinen. Darüber hinaus sollte ca. 5 Stunden zuvor der Konsum von koffeinhaltigem Kaffee, am Vorabend von Alkohol und ca.4-5 Tage zuvor von Aspirin bzw. blutverdünnenden Mitteln gemieden werden.

Wenn Sie diese Dinge beachten, reduziert dies in den meisten Fällen das Schmerzempfinden. Das zu pigmentierende Hautareal sollte nicht gereizt oder durch Sonneneinstrahlung beansprucht sein und bei der Pigmentierung eines Wimpernkranzes oder Lidstrichs sollte ein evtl. verwendetes Wimpernwachstumsserum mindestens 4 Wochen vor der Behandlung abgesetzt worden und eine Wimpernfärbung mindestens 2 Wochen vorher erfolgt sein. Bei Kontaktlinsen-Trägerinnen empfehle ich am Tag der Behandlung auf die Brille zurück zu greifen.

 
Wie läuft ein gutes Beratungsgespräch ab?

In meiner Praxis in Hamburg ist eine Erstberatung nicht nur sehr ausführlich, sondern immer kostenfrei und unverbindlich. In diesem Gespräch haben Sie die Gelegenheit, Ihre Wünsche und Vorstellungen zu beschreiben.

Sie erhalten darauf eine Einschätzung, ob diese mit einem Permanent Make up oder einer anderes ästhetischen und medizinischen Mikropigmentation umgesetzt und erfüllt werden kann.

Um dies möglichst konkret aufzeigen zu können, veranschauliche ich das mögliche Endergebnis anhand einer Vorzeichnung und einem ersten Vorschlag zur Farbwahl. Zusätzlich erkläre ich sehr ausführlich den Ablauf der Behandlung, und mache auf eventuelle Kontraindikationen aufmerksam bzw. was im Vorfeld zu beachten ist.

Selbstverständlich zeige ich Ihnen auch Vorher-Nachher-Fotos von vorangegangenen Arbeiten aus meiner Praxis. So haben Sie zu jeder Zeit die Gelegenheit Ihre ganz persönlichen Fragen zu stellen. Damit sind Sie nach einem Gespräch mit mir rundrum aufgeklärt und können für sich in aller Ruhe entscheiden, ob ein Behandlung wie diese für Sie richtig ist.

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Wie lange dauert die Behandlung eines Permanent Make up?

Normalerweise dauert eine Erstbehandlung aufgrund der notwendigen Vorzeichnung länger als eine Zweit- oder Auffrischungsbehandlung.

Ein genauer Zeitrahmen lässt sich nicht festlegen, da jede Behandlung sehr individuell abläuft. Abhängig davon, was genau sich Kunden wünschen, kann man – zur ungefähren Orientierung – von 1,5 bis 2,5 Stunden Behandlungszeit ausgehen. Es ist also zweckmäßig, wenn ausreichend Zeit vom Kunden „mitgebracht“ und vom Behandler eingeplant wird; schließlich soll das Permanent Make up mit größter Sorgfalt und Präzision durchgeführt werden.

 
Wann sollte eine Nachbehandlung stattfinden?

Zwischen der Erst- und einer Nachbehandlung sollten mindestens 4 Wochen liegen. So stellen wir sicher, dass die Abheilung vollständig abgeschlossen ist. Erst dann kann abschließend beurteilt werden, ob und wie möglicherweise das Erstergebnis verfeinert, optimiert und abgerundet werden kann.

 
Gibt es eine Ausfallzeit nach einer Behandlung von Permanent Make-up?

Normalerweise ist jeder nach einer Behandlung sofort wieder alltagstauglich. Eine Ausfallzeit gibt es bei mir nicht, immer vorausgesetzt, dass Sie meine Vor- und Nachsorge-Hinweise beachten und einhalten.

 
Nach der Permanent Make-up Behandlung – Was Sie jetzt richtig machen können?

Direkt nach einer Permanent Make up Behandlung und am gleichen Tag kann bei Bedarf das betreffende Hautareal noch vorsichtig gekühlt werden, um die mögliche Schwellungen gering zu halten. Die Abheilung eines Permanent Make-up dauert in der Regel 4-7 Tage je nach individuellem Stoffwechsel des Kunden.

Grundsätzlich – wie bei einer leichten Schürfwunde auch – sollte das pigmentierte Hautareal sauber und trocken gehalten und in Ruhe gelassen werden.

Die oberste Hautschicht regeneriert sich ca. alle 28 Tage – je nach Alter und Gesundheitszustand. In diesem Zeitraum nach der Behandlung verändert sich die Farbgebung optisch: 2-3 Tage nach der Behandlung kann die Farbe noch etwas dunkler erscheinen, danach verblasst sie und verändert sich in der Intensität bis zur 4. Woche nach der Behandlung. Bei normalem Heilungsverlauf ist das Endergebnis ab der 4. Woche erst sichtbar.

Auf dieser Grundlage kann dann entschieden werden, ob eine weitere Behandlung erforderlich ist. In der Regel lassen sich Farbgebung und -helligkeit in einer weiteren Behandlung nochmals anpassen und optimieren.

Zur Nachsorge eignet sich in manchen Fällen und abhängig vom Behandlungsverlaufs die Anwendung mit einer Salbe, die für einige Tage dünn aufgetragen werden kann. Circa 2-3 Wochen nach jeder Permanent Make up Behandlung sollten Sie den Besuch eines öffentlichen Schwimmbads, Solariums und einer Sauna vermeiden und das Hautareal vor starker Sonneneinstrahlung schützen. Ansonsten können Sie Ihren Alltagsgewohnheiten wie tägliches Duschen beibehalten. Sie bleiben voll gesellschafts- und arbeitsfähig.

 
Kann ein vorhandenes Permanent Make-up auch korrigiert werden?

In meiner Praxis führe ich auch Korrekturen von vorhandenem Permanent Make up durch. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die ich zusammen mit der Kundin / dem Kunden in einem persönlichen Beratungsgespräch erläutere und anschließend die geeignetste Behandlungsmethode ausgewählt wird.

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Worauf Sie wirklich achten müssen: Welche Farben werden für ein Permanent Make-up verwendet?

Grundsätzlich ist jeder selbst für seine Gesundheit verantwortlich. Im eigenen Interesse sollte es selbstverständlich sein, sorgfältig darauf zu achten welche Stoffe in die eigene Haut eingebracht werden. Es gibt eine Vielzahl von Herstellern von Permanent Make up Farben, deren Namen dem Endverbraucher nicht unbedingt geläufig sind.

Es gibt eindeutige rechtliche Bestimmungen für Tätowier- und Permanent Make-up-Farben in Deutschland und ganz Europa, die für die Herstellung von Farben gelten und zwingend eingehalten werden müssen.

In Deutschland gilt folgende rechtliche Verordnung:
Verordnung über Mittel zum Tätowieren einschließlich vergleichbarer Stoffe und Zubereitungen aus Stoffen, auch als „Tätowiermittel-Verordnung“ abgekürzt
Status: veröffentlicht, BGBl. 2008 Nr. 53 Seite 2215
Veröffentlichung im Amtsblatt: 27.11.2008
Inkrafttreten: 01.05.2009

Die Tätowiermittel-Verordnung beinhaltet relevante Teile der Europarat-Resolutionen und der deutschen Kosmetikverordnung, BGB Teil I, Nr. 67 vom 13.Oktober 1997 (2410).

Stellen Sie zum Schutz Ihrer eigenen Gesundheit sicher, dass der Anbieter mit Farben arbeitet, die die o.g. Bestimmung erfüllen.

 
Dieses Arbeitsmaterial sollte bei der Behandlung eines Permanent Make-up genutzt werden!

Neben der Wahl der Farbe bzw. des Farb-Herstellers können Sie auch einen Blick auf die Gerätetechnik inkl. der verwendeten Nadeln werfen.

Ich empfehle dabei die Verwendung von neuen bzw. modernen Geräten, denn in den vergangenen 10-15 Jahren die Technik sehr viel weiter entwickelt hat – und das ebenfalls sehr zum Nutzen der Kunden.

Nicht nur die Gerätemotoren wurden hinsichtlich ihrer Präzision und Laufruhe weiterentwickelt, auch die Nadeln sind hochwertiger bzw. angepasster geworden. So gleitet eine qualitativ hochwertige Nadel in die Haut rein, sodass das Trauma, also eine Schädigung der Haut, so gering wie möglich bleibt. Darüber hinaus arbeite ich in meiner Praxis ausschließlich mit Einwegnadeln: Vor den Augen meiner Kunden wird die Verpackung der steril verpackten, eingeschweißten Nadeln geöffnet.

So haben Sie die Sicherheit, dass damit tatsächlich für die aktuelle Behandlung eine neue Nadel verwendet wird.

 
Gibt es Hygienebedingungen und -vorschriften auf die Sie achten sollten?

Permanent Make up und Tattoos können gesundheitliche Risiken für den Kunden bergen, insbesondere während der Behandlung. Im Gegensatz zur Kosmetik werden bei einem Permanent Make up Farbpigmente mittels speziellem Gerät und entsprechenden Nadeln in die obersten Hautschichten eingebracht und damit eine „kontrollierte“ Verletzung hervorgerufen.

Mein Appell an dieser Stelle ist: Verbinden Sie mit einem Permanent Make up nicht nur einen harmlosen Schönheitsbehandlung! Es ist, wenn auch nicht-invasiv, ein minimaler Eingriff in Ihre Haut.

Neben der Verantwortung, dem ästhetischen Anspruch gerecht zu werden, kommt jedem Behandler auch eine unbestreitbar wichtige Rolle und Verantwortung in Sachen Gesundheit des Kunden.

Grundsätzlich gilt in diesem Bereich die jeweils neueste von den Landesregierungen verabschiedete Hygieneverordnung, deren Einhaltung von den jeweilig zuständigen Gesundheitsämtern in Form einer Vor-Ort-Begehung geprüft wird.  

Nun werden Sie bei einem Besuch eines Permanent Make up Anbieters als Laie vermutlich nicht auf den ersten Blick erkennen, ob der Anbieter die gesetzlichen Bestimmungen einhält. Daher möchte ich Ihnen einige Anhaltspunkte geben, auf die Sie vor Ort achten können:

  • Werden Einmalmaterialien wie Einmal-Handschuhe, Behandlungstücher, Farbtöpfchen u.a. verwendet?
  • Ist der Arbeitsbereich so geeignet und beschaffen, dass alle Oberflächen leicht zu reinigen und zu desinfizieren sind?
  • Ist die Behandlungsliege abwaschbar und hat eine desinfizierbare Oberfläche, oder ist mit einem Bezug versehen, der ebenfalls waschbar ist?
  • Sind im Raum ein Waschbecken und ein Handdesinfektionsspender vorhanden, so dass der Behandler seine Hände mit Handdesinfektion desinfizieren kann?
  • Werden Nadeln aus Sterilverpackung genutzt, die vor Ihren Augen aus der geschlossenen Sterilverpackung entnommen werden können?
  • Arbeitet der Behandler mit Mundschutz?
 
Operation, Facelift, Fadenlifting, Hyaluronsäure-/Botulinumtoxin-(Botox)-Unterspritzung – Welche Anti-Aging Anwendungen sollte zuerst durchgeführt werden?

Als Faustregel gilt:
„Die Behandlungsform, die eine längere Verweildauer bzw. Verbleib im Gesicht hat, sollte als erstes durchgeführt werden.“

So empfiehlt es sich zum Beispiel bei einer geplanten Lippen-Korrektur oder -Vergrößerung in Form einer Unterspritzung mit Hyaluronsäure die Permanent Make up Behandlung vorher durchzuführen. In der Regel werden Stoffe wie Botox und Hyaluronsäure zügiger vom Körper abgebaut als die implantierte Farbe eines Permanent Make up. Bei einer geplanten Facelift-OP bzw. Gesichtsstraffung oder Oberlid-Straffungsoperation wäre die Reihenfolge so anzuraten, dass erst der chirurgische Eingriff und danach die Permanent Make up Behandlung durchgeführt wird.

Selbstverständlich muss immer im Einzelfall entschieden werden und ratsam ist ebenfalls Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt auf diesem Gebiet gehalten werden.

 
Was machen Sie, wenn Sie nach einem Beratungsgespräch noch unsicher sind?

Sicherheit in der Entscheidungsfindung, erhält man unter anderem durch die Einholung einer Zweitmeinung eines weiteren Fachmanns oder einer persönlichen Vertrauensperson, z. B. einer Freundin. Ganz entscheidend ist: Kein Entscheidungsdruck!

Deshalb: In meiner Praxis zählt – wie normalerweise bei anderen ästhetischen invasiven Eingriffen auch – die 24-Stunden-Regel. Das bedeutet für Sie: Hatten Sie in der Vergangenheit noch keine Permanent Make up Behandlung, dann gehen Sie nach meinem ersten Beratungsgespräch erst einmal nach Hause, um alles überdenken zu denken.

Frühestens am Folgetag ist es erst möglich, einen Termin für Ihre Behandlung zu bekommen. Auf diese Weise möchte ich sicherstellen, dass Sie sich nicht aus welchen Gründen auch immer, zu einer Behandlung hinreißen lassen, die Sie danach vielleicht bereuen könnten. Ich möchte, dass Sie sich ganz sicher in Ihrer Entscheidung sind und auf das Ergebnis freuen.

 
Ist es möglich, auch bei Couperose / Rosacea, Neurodermitis oder Psoriasis eine Permanent Make-up Behandlung durchführen zu lassen?

In der Regel kann bei leichteren Unregelmäßigkeiten der Haut eine Permanent Make up Behandlung durchgeführt werden. Bei Vorhandensein von Couperose, Rosacea, Neurodermitis, Psoriasis oder ähnlichen Erscheinungsformen und Krankheiten kann immer nur im Einzelfall (und manchmal nur nach Rücksprache mit Ihrem betreuenden Arzt) entschieden werden, ob einer Behandlung nichts entgegensteht.

 
Gibt es eine Jahreszeit, die eher ungünstig für eine Permanent Make-up Behandlung ist?

Grundsätzlich kann die Behandlung zu allen Jahreszeiten durchgeführt werden. Immer sollten die Nachsorge-Hinweise beachtet werden: Dazu zählt u.a. der Schutz vor Sonneneinstrahlung. Etwas zwei bis drei Wochen nach der Behandlung muss das pigmentierte Hautareal ganz besonders vor UV-Strahlen geschützt werden.

 
Ist Permanent Make-up auch für Männer geeignet?

Grundsätzlich ist Permanent Make up für jeden geeignet, der der Natur etwas nachhelfen möchte – also, auch für Männer.
Wichtig bei einem Permanent Make up speziell bei Männern ist, dass es tatsächlich sehr natürlich gearbeitet wird – eher etwas dezenter als dann doch für Dritte sichtbar. Die Wünsche unserer männlichen Kunden in unserer Praxis reicht von einer leichten Auffüllung der Augenbrauen, einer dezenten Wimpernkranzverdichtung oder auch die Imitation von Bartstoppeln oder dem Haaransatz.

 
Welche Risiken gibt es während und nach einer Permanent Make-up Behandlung?

Wenn alle gesundheitlichen Voraussetzungen der Kundin bzw. des Kunden gegeben sind und die Nachsorge-Hinweise eingehalten werden, dann gibt es bei einer fachgerechten und professionellen Anwendung so gut wie keine Risiken bei bzw. nach einer Permanent Make up Behandlung.
Die durch fachgerechte Behandlung hervorgerufene Verletzung ist eine leichte „kontrollierte“ Schürfwunde, die als solches im Rahmen der Nachsorge zu behandeln ist.

Ein leichtes Spannungsgefühl, Rötung oder Schwellung für wenige Stunden nach der Behandlung sind normal.

 
Seit wann gibt es Permanent Make-up?

Ein Blick in die Geschichtsbücher der Kulturen zeigt, dass kosmetische Tätowierungen bei vielen Völkern auf allen Kontinenten dieser Erde bekannt waren und sind. So wurden beispielsweise bei den Frauen der japanischen Ureinwohner, der Ainu, die Lippen dunkel tätowiert, und bei den Frauen der neuseeländischen Maori die Lippen in die ornamentale Kinntätowierung mit einbezogen.

Vielfach wurden rote Lippen als unschön betrachtet. Als Pigment wurde in allen Fällen die überall leicht verfügbare Holzkohle – zu feinem Pulver zerrieben – verwendet. Der Geschichte nach waren offenbar bereits in frühmittelalterlicher Zeit in Mittel- bzw. Nordeuropa tätowierte Lidstriche bei Frauen und Männern verbreitet.

Es war vermutlich schon immer den Menschen – Frauen wie Männern – ein Bedürfnis, ihren Körper nicht nur zu pflegen, sondern auch zu verschönern, hervorzuheben, zu “schmücken”. Insbesondere dem Gesicht kam eine große Bedeutung zu.

Der Wunsch der Menschen nach Verschönerung des Körpers, dazu zählen nicht nur die Haut, sondern auch Haare und Fingernägel, ist auch heute ungebrochen. Ob die jeweilige Schminkmethode nur temporär oder eher dauerhaft sein soll, hängt von jedem selbst ab.
 

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