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The album is more experimental in nature than the band's later releases. It was released only in Canada and Japan.
 
Checkliste-Permanent-MakeUp

Checkliste für ein gutes Permanent MakeUp

Diese 10-Punkte-Checkliste hilft Ihnen bei der Wahl eines professionellen Anbieters von Permanent MakeUp

Wer immer gut aussehen möchte und sich dabei für ein Permanent MakeUp entscheidet, hat es nicht leicht. Es gibt viele schwarze Schafe und Gelegenheitsanbieter auf dem Markt. Permanent MakeUp oder auch Mikropigmentation werden an jeder Ecke in Deutschland zu unterschiedlichsten Preisen angeboten. Attraktive Bilder auf aufwendig produzierten Plakaten und Flyern – das allein ist schon lange kein Qualitätsmerkmal mehr. Da ist es für den Verbraucher oft sehr schwierig, den geeigneten Anbieter für seinen Bedarf zu finden und (!) darüber hinaus die erforderliche Qualität und Sorgfalt für die eigene Gesundheit sicherzustellen.
Aber woran erkennt man einen qualifizierten und professionellen Permanent MakeUp-Anbieter bzw. Behandler? Wie lassen sich Qualität und Sicherheit für das eigene Wohl sicherstellen?

Anbieter Permanent Makeup HamburgHäufig erhalte ich Anrufe und E-Mails von hilfesuchenden Interessenten (Frauen und Männern) aus ganz Deutschland und dem Ausland, die mich um Rat fragen, da Sie sich einen Besuch nach Hamburg manchmal aus Zeit- oder Kostengründen nicht leisten können und nicht wissen, wie sie einen qualifizierten Anbieter ausfindig machen sollen. Um Ratsuchenden und Interessenten einfach und schnell eine Auskunft und Hilfestellung zu geben, habe ich im Nachfolgenden wichtige Kriterien aufgelistet, auf die Interessierte bei der Wahl eines Permanent Make-up-Anbieters achten sollten.

 

Eine gute Orientierung können die folgenden 10-Punkte bieten, die eine Hilfe bei der Anbietersuche und Bewertung von guten Permanent Make-Up darstellen.

 

1. Arbeitsweise: Spezialisierung und Routine des Anbieters
Fragen Sie den Anbieter wie oft er in der Woche Permanent MakeUp wirklich arbeitet. Die Häufigkeit der Arbeit ist ein Indiz dafür, ob der Anbieter über ausreichende Routine und Erfahrung verfügt. Bedenken Sie, es geht um Ihr Aussehen – jeden Tag – und da sollte eine Pigmentierung präzise und 100%ig ausgeführt sein. Ein Indiz, ob der Behandler über diese Routine verfügt, ist das komplette Leistungsangebot insgesamt. Wird neben Permanent MakeUp auch noch Haareschneiden, Maniküre oder anderes angeboten, das der Anbieter selbst ausführt, dann ist davon auszugehen, dass mangels Spezialisierung und der breiten Angebotspalette eine hochwertige Qualifikation von Permanent Make-up nicht vorhanden ist.
2. Ausbildung und Qualifikation
Lassen Sie sich erläutern, wo und welche Ausbildung / Trainings der Anbieter besucht hat. Abschlusszeugnisse und Zertifikate sind hier hilfreich. Aber auch eine jahrelange Erfahrung kann eine große Rolle spielen und als entscheidendes Kriterium für die Beurteilung der Qualität dienen. Selten jedoch sind solche Anbieter, die weder eine Qualifikation noch genügend Erfahrung vorweisen können, trotzdem aber über ein „Naturtalent“ verfügen und sehr gute Ergebnisse liefern.
3. Vorher-Nachher-Fotos
Lassen Sie sich in einem Beratungsgespräch, dem ausreichend Zeit eingeräumt werden sollte, unbedingt Vorher-Nachher-Fotos zeigen. Versuchen Sie – soweit möglich – sicherzustellen, dass die gezeigten Arbeitsergebnisse vom Anbieter selbst durchgeführt wurden. Prüfen Sie, soweit es geht, ob die Fotos und Arbeiten tatsächlich in den Räumlichkeiten des Anbieters selbst erstellt worden sind. Ggf. erkennen Sie auf den Fotos Merkmale, wie z. B. den Hintergrund, die darauf schließen lassen, dass das Foto auch dort erstellt wurde.Darüber hinaus lassen Sie sich die Arbeitsergebnisse erklären – fragen Sie durchaus nach den Kriterien, wonach die Farbe ausgewählt oder welche Technik, (z. B. Schattierung) verwendet wurde. Wenn der Anbieter Ihre Fragen sicher, verständlich und ausführlich erläutern kann, ist das ein gutes Zeichen.
4. Lässt sich Ihre eigene Vorstellung des Ergebnisses tatsächlich mit Permanent Make-up realisieren?
Erklären Sie dem Anbieter genau und so ausführlich wie möglich, was Sie von einer PMU-Behandlung bzw. dem Ergebnis erwarten. Hilfreich dabei ist, dem Anbieter zu zeigen, wie Sie sich tagtäglich Schminken oder betreffende Hautareale (abdecken) camouflagieren oder anderes. Der Anbieter sollte dann in der Lage sein, zu erklären, ob und wie das gewünschte Ergebnis erreicht werden kann. Oder mit welchen Einschränkungen dies erreicht werden kann.?
5. Räumlichkeiten und Hygiene
Viele Kunden wünschen sich bei der Durchführung einer Mikropigmentation – auch wenn es „nur“ eine Behandlung im Gesichtsbereich ist – eine Räumlichkeit mit einer gewissen Privatsphäre. Das bedeutet, dass eine Behandlung nicht in einer Durchgangszone, nicht im Schaufenster oder auf ähnlichen Präsentiertellern durchgeführt wird. Der behandelnde Anbieter sollte ungestört sein und konzentriert arbeiten können. Zuschauer sollten nur nach ausdrücklicher Ankündigung und Absprache dabei sein. Des weiteren achten Sie darauf, dass hygienische Anforderungen erfüllt sind: es müssen Handschuhe verwendet werden, bevor der Behandler die Handschuhe anzieht, sollten die Hände gewaschen werden, der Behandlungsraum sollte über ein Waschbecken verfügen, die Arbeitsfläche ist im Vorfeld mit Oberflächendesinfektionsmittel zu reinigen und die Verbrauchsmaterialien entsprechend zu entsorgen u.v.m. Bestenfalls existieren in Studio oder Praxis ein Hygieneplan, wonach ersichtlich ist, wann von wem die Räumlichkeiten inkl. Nassräumen gereinigt werden.
Übrigens: Das Arbeiten in privaten Räumen oder die Anwesenheit von Haustieren, wie Hunden oder Katzen, sind nicht akzeptabel!
6. Materialien und Farbprodukte (Pigmente)
Bezüglich der Farbpigmente ist folgendes zu beachten: Diese müssen den Richtlinien der “Tätowiermittel-Verordnung vom 13. November 2008 (BGBl. I S. 2215), die zuletzt durch Artikel 3 der Verordnung vom 26. Januar 2016 (BGBl. I S. 108) geändert worden ist” entsprechend. Das bedeutet für Sie, dass diese weitestgehend verträglich für den Körper sind. Lassen Sie sich daher immer ein Farbzertifikat mit der entsprechenden Rezeptur und / oder die Unbedenklichkeitserklärung inkl. Allergie-Prüfung eines medizinischen Instituts zeige oder aushändigen. Wenn Sie diese Unterlagen nicht zur Einsicht bzw. ausgehändigt bekommen, haben Sie keine Garantie dafür, dass die Farbprodukte für Ihre Gesundheit unbedenklich sind.
Im Praxisalltag ist es heute üblich, Einwegmaterialien zu verwenden, dies betrifft insbesondere die Nadeln. Lassen Sie sich zeigen, wie die Einwegnadel aus der verschlossenen Verpackung exklusiv für Sie entnommen wird. Die Verpackung muss vorher selbstverständlich verschlossen bzw. verschweißt sein! Achten Sie auf dieses Prozedere bei jeder (!) Behandlung – auch bei den jeweiligen Nach- oder Auffrischungsbehandlungen.
7. Einverständniserklärung inkl. Gesundheits-/medizinischem Fragebogen und Aufklärungshinweise und Honorarvereinbarung
Vor der Behandlung sollten Fragen zum Gesundheitszustand inkl. aktueller Medikamenten-Einnahme sowie Erläuterung zum Behandlungsablauf und Aufklärung sowie Nachsorge-Hinweise ausführlich besprochen und von beiden Seiten unterzeichnet werden. Des Weiteren sind die Höhe des Honorars und Anzahl und Umfang der Behandlung(en) eindeutig zu definieren und schriftlich festzuhalten. Nur so können eventuelle Missverständnisse vermieden werden.
8. Bedenkzeit
Ein Permanent Make-up oder auch eine Mikropigmentation lässt sich nicht mehr so einfach rückgängig machen indem man es wegwischen kann, wenn es einem nicht gefällt. Daher sollte man sich diese Behandlungsform reiflich überlegen. Wenn Sie noch unsicher sein sollten oder noch keine PPMU-Behandlung haben machen assen, dann nehmen Sie sich ausreichend Zeit, sich das zu überlegen. Ein professioneller und verantwortungsvoller Anbieter baut keinen Druck auf und drängt nicht zu einer sofortigen Behandlung. Achten Sie darauf, dass der Anbieter Ihnen ausdrücklich eine 24-Stunden-Bedenkzeit einräumt.
9. Nachbehandlung und Prävention
Nicht zu unterschätzen ist die Aufklärung über die Nachbehandlung, die Sie zu Hause vornehmen sollten sowie eine Prävention gegen Infektionen. Beides sollte ausführlich erläutert werden. Bestenfalls können Sie Hinweise in schriftlicher Form mit nach Hause nehmen. Ebenfalls professionell ist die Möglichkeit, in „Notfällen“ eine Rufnummer anrufen zu können, die Sie auch außerhalb der Öffnungszeiten erreichen.
10. Preis
Nicht unerwähnt bleiben sollte dieser Punkt. Ein hoher Preis ist nicht zwangsläufig ein Qualitätsfaktor, jedoch hat Qualitätsarbeit normalerweise ihren Preis.
Hier gibt es große Unterschiede, die aufgrund verschiedener Preisfindungen der einzelnen Anbieter basieren – dies können regionale Gründe sein oder auch zeitliche, wie z. B. Weihnachtsaktion oder andere. Dennoch existieren auf dem Markt mittlerweile sehr viele „Billiganbieter“, bei denen wir empfehlen, genau hinzusehen und zu prüfen. Denn warum sollte ein sehr guter, professioneller Permanent Make-up Anbieter bzw. Pigmentierer, der zudem mit hochwertigen Materialien arbeitet, seine Leistung zu Billigpreisen anbieten? Manchmal ist ein Preis auch ein Qualitätsindikator, wenn auch nicht der entscheidende.

Grundsätzlich: Wenn der Behandler zu den o.g. Punkten keine Auskunft gibt, fragen Sie danach! Seien Sie sich bewusst, dass es bei der Behandlung des Permanent Make-up oder einer Mikropigmentation im Rahmen einer medizinischen Nachsorge um einen Eingriff, wenn auch nur ein „einfacher“, an Ihrem Körper handelt. Bestehen Sie auf eine ausführliche Aufklärung und stellen Sie für sich die Qualität des Eingriffs so gut es geht sicher!

Und achten Sie schließlich auch darauf, was Ihnen Ihr Bauch sagt – wie häufig liegen „Bauchgefühl“ und Wahrheit doch nah beieinander.

Manchmal hilft auch ein Rat unbeteiligter Dritter: Sollten Sie weitere Fragen rund um das Thema „Mikropigmentation“ im ästhetischen und auch medizinischen Bereich haben, stehen wir jedem Interessierten gerne mit Rat zur Verfügung.

Ihre Elisabeth von Spiessen

Elisabeth von Spiessen

 

 

 

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